NEUGESTALTUNG DER ÖFFENTLICHEN RÄUME

Ein zentrales Element des „Integrierten Handlungskonzepts Altstadt“ (IHKA) ist die Stärkung Neugestaltung der öffentlichen Räume.

Die damit verbundenen Ziele sind die Aufwertung des Altstadtbildes, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität mit einem Nutzungsspektrum für alle Generationen sowie der Abbau von Barrieren.

Im Rahmen des im Jahr 2018 durchgeführten Wettbewerbsverfahrens „Altstadt Lüdenscheid – Neugestaltung öffentlicher Räume“ (siehe unten) ist das Büro Franz Reschke Landschaftsarchitektur aus Berlin als Sieger hervorgegangen.

Siegerentwurf des Büros Franz Reschke Landschaftsarchitektur

Die Dokumentation des Wettbewerbverfahrens ist in kleiner Auflage im Altstadtbüro erhältlich. Sie kann auch hier heruntergeladen werden.

Die nächsten Schritte

Das Büro Franz Reschke Landschaftsarchitektur ist auch mit der weiteren Planung beauftragt worden. Bis Ende 2019 soll das jetzige Vorentwurfsstadium zu einer Entwurfsplanung samt Kostenschätzung weiterentwickelt werden.

Im Zuge dieser Konkretisierung erfolgen weitere Beteiligungsschritte und -veranstaltungen. Hierbei soll auf die Belange der Gewerbetreibenden und der Menschen mit Behinderung besonderes geachtet werden.

Am 6.3.2019 fand in der Stadtbücherei eine Veranstaltung „Erneuerung der öffentlichen Räume in der Altstadt“ statt, die sich speziell an Immobilienbesitzer und Gewerbetreibende richtete. Herr Reschke und Vertreter der Stadt Lüdenscheid informierten über den aktuellen Stadt der Planungen. Die Planungen wurden diskutiert, die Anwesenden gaben eine Reihe von Anregungen, die von den Planern geprüft werden. Frau Göllmann von der ISG Solingen-Ohligs stellte die Aktivitäten der dortigen Immobilienbesitzer und Gewerbetreibende vor. Ziel war, Impulse für analoge Lüdenscheider Aktivitäten zu geben. Die Dokumentation der Veranstaltung steht hier zum Download bereit.

Auf dem  Altstadttag an diesem Samstag, 11. Mai von 11 – 14 Uhr im Gemeindezentrum der Erlöserkirche Kirchplatz 11-15, 58511 Lüdenscheid wird unter anderem der weiterentwickelte Stand der Planungen für die öffentlichen Räume in der Altstadt vorgestellt, und es besteht erneut die Möglichkeit zur Information und zur Diskussion.

Die nächste Veranstaltung speziell für die von den Umbaumaßnahmen am meisten beroffenen Immobilienbesitzer und Gewerbetreibende aus der Wilhelmstraße wird am Donnerstag, 27.6.2019 stattfinden. Es geht um die „Organisation des Umbauprozesses in der Wilhelmstraße“, um die erforderlichen frühzeitigen Absprachen und Festlegungen sowie um das Zusammenspiel zwischen den städtischen und den lokalen Akteuren.

 

Entwurfsplanung und Kostenschätzung sind, nachdem sie vom Rat der Stadt beschlossen wurden, Grundlage für einen Fördermittelantrag an die Bezirksregierung Arnsberg, der Ender November 2019 gestellt werden muss. Mit einer Bewilligung der Mittel wird in der zweiten Jahreshälfte 2020 gerechnet. Danach erfolgt die detaillierte Ausführungsplanungs und darauf aufbauend eine – angesichts der Höhe der Baukosten erforderliche – europaweite Ausschreibung zur Findung einer Baufirma.

Die Baumaßnahmen sollen Anfang 2021 beginnen und werden rund zwei Jahre dauern.

Der landschaftsplanerische Wettbewerb

thumbnail of Wettbewerb_Altstadt Lüdenscheid_Öffentliche Räume_DokumentationZur Sicherung von Qualitäten bei der Neugestaltung der öffentlichen Räume hat die Stadt Lüdenscheid im Jahr 2018 das Wettbewerbsverfahren „Altstadt Lüdenscheid – Neugestaltung öffentlicher Räume“ durchgeführt.

Insgesamt zehn Büros haben ihre individuellen und kreativen Ideen für die Neugestaltung der öffentlichen Räume in der Altstadt eingereicht. Am meisten überzeugt hat die Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern der Entwurf des Büros Franz Reschke Landschaftsarchitektur aus Berlin.

Der Auslobung vorausgegangen waren im Jahr 2017 mehrere Beteiligungsveranstaltungen, deren Ergebnisse in die Auslobungsunterlagen eingeflossen sind. In den vom Wettbewerbsbüro „PP A|S Pesch Partner Architekten Stadtplaner“ und dem Altstadtbüro organisierten Veranstaltungen haben Anwohner, Gewerbetreibende, Immobilienbesitzer, Vereine, Einrichtungen und Initiativen mit Fachleuten zusammen in verschiedenen Arbeitsgruppen mit großem Engagement erarbeitet, worauf es in den Gassen, auf den Plätzen und in der Wilhelmstraße ankommt.

Die Dokumentation des Wettbewerbverfahrens ist in kleiner Auflage im Altstadtbüro erhältlich. Sie kann auch hier heruntergeladen werden.

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