NEUGESTALTUNG DER ÖFFENTLICHEN RÄUME

Siegerentwurf des Büros Franz Reschke Landschaftsarchitektur

Dokumentation des Wettbewerbs

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Ein zentrales Element des Integrierten Handlungskonzepts Altsadt (IHKA) ist die Stärkung Neugestaltung der öffentlichen Räume. Die damit verbundenen Ziele sind die Aufwertung des Altstadtbildes, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität mit einem Nutzungsspektrum für alle Generationen sowie der Abbau von Barrieren.

Zur Sicherung von Qualitäten hat die die Stadt Lüdenscheid im Jahr 2018 das Wettbewerbsverfahren „Altstadt Lüdenscheid – Neugestaltung öffentlicher Räume“ durchgeführt. insgesamt zehn Büros haben ihre individuellen und kreativen Ideen für die Neugestaltung der öffentlichen Räume in der Altstadt eingereicht. Am meisten überzeugt hat die Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern der Entwurf des Büros Franz Reschke Landschsaftsarchitektur aus Berlin.

Die Dokumentation des Wettbewerbverfahrens ist in kleiner Auflage im Altstadtbüro erhältlich. Sie kann auch hier downgeloaded werden.

Der Auslobung vorausgegangen waren im Jahr 2017 mehrere Beteiligungsveranstaltungen, deren Ergebnisse in die Auslobungsunterlagen eingeflossen sind. In den vom Wettbewerbsbüro „PP A|S Pesch Partner Architekten Stadtplaner“ und dem Altstadtbüro organisierten Veranstaltungen haben Anwohner, Gewerbetreibende, Immobilienbesitzer, Vereine, Einrichtungen und Initiativen mit Fachleuten zusammen in verschiedenen Arbeitsgruppen mit großem Engagement erarbeitet, worauf es in den Gassen, auf den Plätzen und in der Wilhelmstraße ankommt.

Umsetzung

Wie geht es dann weiter?

Das Büro Franz Reschke Landschaftsarchtitektur soll mit der weiteren Planung beauftragt werden. Bis Ende 2019 soll das jetzige Vorentwurfsstadium zu einer Entwurfsplanung samt Kostenschätzung weiterentwickelt werden.

Im Zuge dieser Konkretisierung werden weitere Beteiligungsschritte und -veranstaltungen erfolgen. Hierbei soll auf die Belange der Gewerbetreibenden und der Menschen mit Behinderung besonderes geachtet werden.

Entwurfsplanung und Kostenschätzung sind dann Grundlage für eine Fördermittelantrag an die Bezriksregierung Arnsberg. Mit einer Bewilligung der Mittel wird in der 2. Jahreshälfte 2020 gerechnet. Danach erfolgt die detaillierte Ausführungsplanungs und darauf aufbauend eine – angesichts der Höhe der Baukosten erforderliche – europaweite Ausschreibung zur Findung einer Baufirma.

Die Baumaßnahmen sollen Anfang 2021 beginnen und werden insg. ca. zwei Jahre lang dauern.

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