Umbau Wilhelmstraße

Im Zuge des bereits umgesetzten Wettbewerbsverfahrens „Altstadt Lüdenscheid – Neugestaltung öffentlicher Räume“ nimmt die Aufwertung der Fußgängerzone Wilhelmstraße eine wichtige Rolle ein.

In 2019 werden die Ideen des Wettbewerbssiegers Franz Reschke Landschaftsarchitektur weiterentwickelt zu einer Entwurfsplanung und einer Kostenschätzung, die Grundlage sein werden für eine Fördermittelbeantragung im Rahmen der Projekts „Mensch Altstadt!“.

Im Zuge der Weiterentwicklung der Entwurfsplanungen wird es – aufbauend auf den bereits erfolgten Beteiligungsveranstaltungen in 2017 – weitere Schritte und Veranstaltungen zur Beteiligung geben. Die Belange der in der Wilhelmstraße ansässigen Gewerbetreibenden sollen dabei in besonderer Weise berücksichtigt werden.

Der Planungsprozess bis zur Einreichung der Entwurfsplanungen beim Fördergeber (Ende 2019) wird, um Doppelungen zu vermeiden, insbesondere auf der Seite Öffentlicher Raum dargestellt.

Auf dieser Seite werden insbesondere die Planungen für die Wilhelmstraße dargestellt.

Zeitplan

Wie geht es weiter?

thumbnail of SEL-Vortrag Sanierung WilhelmstraßeEine Begutachtung hat ergeben, dass auf der Wilhelmstraße eine Reihe privater Hausanschlüsse an den Kanal erneuert werden müssen. Dies muss zwingend vor Beendigung der Baumaßnahmen zur Erneuerung der Straße erfolgt sein. Die Immobilienbesitzer wurden bereits im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 15.11.2017 sowie durch persönliche Anschreiben hierüber informiert. Sie haben die Möglichkeit sich an die Ausschreibung der Stadt zur Erneuerung der Kanäle anzuschließen und können so Kosten sparen.

Die geplanten Baumaßnahmen wurden zuletzt beim Altstadtbeirat Lüdenscheid am 6.11.2018 öffentlich vorgestellt und diskutiert. Das Protokoll zu dieser Sitzung ist hier nachzulesen. Die in 2021 beginnenden und ca. zwei Jahre andauernden Baumaßnahmen werden in zwei Bauabschnitten umgesetzt.

Zunächst aber müssen die Planungen für die Wilhelmstraße noch weiter konkretisiert werden, damit sie Ende 2019 bei Fördergeber eingereicht werden können.

Im Zuge dessen wird es beginnend ab Anfang 2019 Einzelgespräche und Veranstaltungen zur Beteiligung von Gewerbetreibenden, Immobilienbesitzern, Anwohnern und Besuchern geben, damit deren Belange angemessen berücksichtigt werden. Neben den Gewerbetreibenden werden die Belange der Menschen mit Behinderung dabei  eine besondere Rolle spielen.

Die Gespräche sind wichtig, damit die spätere Nutzung der Straße bedarfs- und nachfragegerecht erfolgen kann.
Sie sind aber auch für die Vorbereitung der Ausschreibung der Baumaßnahmen sowie für die Bauzeit selbst erforderlich, damit das sicherlich nicht einfache Baugeschehen so reibungslos und so wenig belastend wie möglich organisiert werden kann.

Hierfür bereiten Stadt und Altstadtbüro derzeit ein Konzept für ein Baustellenmanagement vor, das zur gegebener Zeit mit den Akteuren vor Ort besprochen und gemeinsam ungesetzt werden soll.

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